Skilager, 23. – 30. Januar 2016, Rokytnice, Tschechische Republik

von Josefine Späck 8b

Schon der erste Tag war sehr toll:  Treff 8:00 Uhr an der Schule, mit 29 aufgeregten Schülern der 8. Klassen, unseren Sportlehrern Frau Ciesla und Herrn Haase und Shannon Kuchs, unserer FSJ-lerin. Mit von der Partie war noch eine Gruppe 7-Klässler der OS Weixdorf. Dann eine 4½-stündige Fahrt mit dem Reisebus, trotz starkem Schneefall kein Problem. Nachmittags einen Berg runter ins Skigebiet stapfen und dann wieder hoch zu laufen; kein Problem. Eine halbe Stunde auf ein Zimmer in der Chata pod Lipamy warten; kein Problem. Ausrüstung aussuchen und anprobieren; ein großes Problem für den ein oder anderen…

Am nächsten Tag ging es los. Zum Glück hatte es ordentlich geschneit, so dass wir vor der Hütte mit unseren tschechischen Skilehrern unsere ersten Versuche starten konnten. Nach einer zünftigen Skigymnastikging es per Ski oder Snowboard los. Dabei auch noch so heftig nach vorne, nach hinten oder zur Seite zu fallen; kein Problem. blaue Flecken einsammeln; kein Problem. Hauslift benutzen; großes Problem, am Anfang jedenfalls. Also kommt noch zu den Schmerzen vom Fallen der Muskelkater in den Armen vom am Lifthängen hinzu…

Ab dem 4. Tag ging es ins Skigebiet mit wiederholtem Hinfallen, welches sich an den darauf folgenden Tagen stark verringerte. Dienstagnachmittag war frei und wir eroberten das Stadtzentrum.

Bevor wir zum 6. Tag kommen, die Leute hier sind Tschechen, deshalb kochen sie auch dementsprechend tschechisch: es gab fast jeden Mittag einen Knödelberg auf dem Teller nur, dass es jedes Mal eine andere Beilage gab. Leckere Suppe gab es auch und jeden Abend noch einmal warmes Essen. Also Hungern musste keiner.

Am 6. Tag fand der Skiwettkampf statt, wo jeder seine erreichten Fortschritte zeigen musste. Zuerst die Snowboarder, dann die Skifahrer, erst die Anfänger, dann die Fortgeschrittenen. Jeder musste im Slalom die Piste runterfahren. Wer es fehlerfrei runter schaffte, hatte Pech, nur diejenigen, die einen Fehler gemacht haben, durften noch einmal runter fahren. Eigentlich gemein, aber das Wetter hatte uns vormittags einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Pisten waren vereist, so dass der Wettkampf auf den Nachmittag verlegt und verkürzt werden musste.

Am letzten Tag hieß es Packen und Zimmer letztmalig aufräumen. Ja! Letztmalig! D.h. wir mussten das jeden Tag tun, weil während der ganzen Woche ein Zimmerwettbewerb lief. Gewonnen haben, man glaubt es kaum, ein Jungenzimmer der 56. Oberschule!!! Siegerehrung mit Bekanntgabe der Plätze 1, 2, 3 in Ski und Snowboard, bei den Anfängern und Fortgeschrittenen. Später, der Abschied von der Hütte, den Skilehrern, dem Essen und den Betreuern fiel jedem schwer. Danach liefen wir letztmalig den Berg runter, wo der Bus stand, mit dem es zurück nach Hause, nach Dresden, in unseren normalen Alltag ging. um in der nächsten Woche wieder glücklich und zufrieden in die Schule gehen zu können…